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Aktueller Katalog des Dingsda-Verlages Querfurt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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L I T E R A T U R |
Anneliese Probst
Anneliese Probst
Anneliese Probst über Heinrich Böll In Vorbereitung: Anneliese Probst liest 1 Hörkassette, ca. 60 Min. EUR 14,80 ISBN 3-928498-87-8 |
Nach einer Lesung bedankt sich eine Zuhörerin bei mir und wünscht mir "ein gutes Lebensende". Sehr schnell begreife ich, dass dies das Beste ist, was man einem Menschen wünschen kann. Und ich begreife, dass damit nicht nur die letzten Lebensstunden gemeint sein können, sondern der gesamte letzte Lebensabschnitt! Das bewusste Zugehen auf das Ende, das Loslassen, das Abschiednehmen, heiter und gelöst, keineswegs schlecht gelaunt, vielmehr voller Dank, weil doch vieles im Leben geglückt ist, gibt dieser Lebenszeit Gewicht und Bedeutung. So versuche ich, meinen Alltag in Ordnung zu bringen,
auch meine Gedanken und Gefühle, ich gehe noch einmal in meinem Leben
spazieren, genieße die Tage, die mir geschenkt sind, und bereite mich
gleichzeitig auf das Weggehen vor. Gegenwart und Vergangenheit
verschmelzen zeitweise für mich miteinander, ich fühle mich ganz am
Leben, konzentriere mich auf das Wichtigste, bin ohne Angst. Habe den
großen Wunsch, ohne Schmerzen gehen zu dürfen und auf der anderen
Seite erwartet zu werden …
Anneliese Probst
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L I T E R A T U R |
Anneliese Probst
Anneliese Probst |
Ich war Pfarrfrau in Beesenstedt bei Halle, Katharina
von Bora war Pfarrfrau im Schwarzen Kloster zu Wittenberg. Sie lebte
ebensowenig in einer heilen Welt, wie ich in einer heilen Welt lebte und
lebe. Die große Energie, mit der sie immer wieder versuchte, ihrem
Mann, ihren Kindern und allen Bewohnern des Schwarzen Klosters ein
freundliches und behütetes Zuhause zu schaffen, erfüllte mich mit
Bewunderung, immer mehr begann ich, mich in Gedanken mit ihr zu
unterhalten, ihr Leben mit dem meinen zu vergleichen, Trennendes und
Verbindendes aufzuspüren. Fast unmerklich wurde sie zu meinem
unsichtbaren Gegenüber, zu meiner Gesprächspartnerin, und so blieb es
nicht aus, dass ich dieses gedachte und empfundene Miteinander
aufzuschreiben begann. Rezensionen zu diesem Artikel |
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L I T E R A T U R |
Anneliese Probst
![]() Anneliese Probst Mit dieser Whisky fing alles an! Vom ersten Tag an lebte sie in inniger Vertrautheit mit uns, sie gehörte, wie später ihre Nachkommen, einfach zur Familie, aber trotz aller Anhänglichkeit blieben sie alle höchst eigenständige Wesen, die unserem Willen stets den eigenen Willen entgegensetzten. Auf diese Weise kam niemals Langeweile auf. Zudem fanden sich auch einige heimatlose Katzen der näheren Umgebung bei uns ein, wir jagten sie nicht fort … Wir erlebten manche Geburt mit, wir erlebten den fröhlichen Katzenalltag mit, und wenn die Zeit gekommen war, wichen wir auch dem Tod nicht aus. Was Wunder, dass dieser Reichtum der besonderen Art
mich zum Schreiben anregte, und so entstand mein Katzenbuch … |
![]() Anneliese Probst "Wie hast du in einem deiner ersten Briefe nach der Wende geschrieben: Nun kannst du endlich richtig zu leben beginnen, vergiss, was gewesen ist, und fang von vorn an. Da habe ich gestutzt. Da habe ich gespürt, wie sich Widerstand in mir regte …" 13 Storys – Geschichten, die das Leben nach der Wende 1990 geschrieben hat. So, wie es gewesen ist, hat es nicht bleiben können, aber auch das Neue birgt Schwierigkeiten und Probleme. Wie damit fertig werden? Doch nur, indem man tapfer und voller Vertrauen das
Neue anpackt und wagt und auch Fehlschläge erträgt. Auf diese Weise
werden die Tage reich und prall … und plötzlich wird man begreifen,
dass man das Wesentliche ganz von selbst mitgenommen hat: die Freude,
die Liebe und den Mut, der notwendig ist, um dem Leben, allen
Schwierigkeiten zum Trotz, gerecht werden zu können. |
![]() Anneliese Probst Botschaft der Liebe in einem Zeugnis des tiefsten Schmerzes Das Protokoll des tiefsten Schmerzes ist ein langes, inniges Gespräch mit dem Gestorbenen, der so gegenwärtig bleibt: mit seiner Güte, seinem Glauben, seiner Verzweiflung auch. Die Autorin bekennt ihre Hilflosigkeit, ihr Alleinsein, ihre Suche nach dem Glauben. Sie beschönigt nicht und schont sich nicht. Auch dies ist die Botschaft des Buches: Um einen geringeren Preis ist die Kraft zum Weiterleben nicht zu haben. In den Text "montiert" sind Erinnerungen
sowie kurze Prosastücke, deren Gegenstand das Sterben ist – so ein
Text, in dem ein alter Mann im Angesicht des Todes sein Leben beinahe
nüchtern, gleichwohl aber in Frieden, ohne jede Spur von Zorn,
bilanziert. Die Stärke des Buches liegt in der Kraft, die es
vermittelt. |
The writer Anneliese Probst - the wife of a priest - has written her new story "Cat summer", a charming, sensitive text about the respect for any living. Publications: 52 books being published with a total number of 1,5 million of copies. The following books of Anneliese Probst are published by Dingsda-Verlag: "About Whisky, vodka and other darlings" (cats stories), " The long conversation" (the attempt of a conversation with her husband to accept and to endure his death), "Given time" (a story about a good and of one s life) and " My winter diary" (a fictitions dialogue with Katharina von Bora). |
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L I T E R A T U R |
Prof. Dr. Rüdiger Bernhardt und Johannes Schlaf
Rüdiger Bernhardt
Johannes Schlaf - der Dichter aus Dingsda
36 Seiten, br., herausgegeben v. Reiner Popp
EUR 4,-
ISBN 3-928498-13-4
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Johannes Schlaf - In Dingsda
Insel-Bücherei Nr. 20, Leipzig 1912
22,- Euro
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Klostermühle bei Querfurt und Querfurter Schloß (Winter)
Die Zeichnungen von Johannes Schlaf liegen gedruckt vor.
Jeder Druck kostet 7,80 Euro.,-
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K U N S T P O S T K A R T E N |
Juliane Jahns
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Rechts: Schattenzwillinge apocalypse now, Acrylmalerei 2001 Preis: Jede Kunstpostkarte kostet einen Euro.
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L I T E R A T U R |
Gerhard Zwerenz • Hermann Kant
![]() Gerhard Zwerenz
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![]() Gerhard Zwerenz "Die Antworten des Herrn Z." sind eine
Mentalitätsgeschichte – eine Sammlung aller Gründe, Emotionen,
Argumente für und gegen ein Zusammengehen aller linken Kräfte in
Deutschland.
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![]() Hermann Kant, Doppel-CD, 100 Min. 2 Hörkassetten, 100 Min.
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Zur Biografie: Zwerenz wurde am 3. Juni 1925 in Gablenz bei Crimmitschau an der Pleiße geboren, erlernte das Kupferschmiedehandwerk, wurde Soldat und desertierte im August 1944 bei Warschau. In Minsk zur Volkspolizei verpflichtet, kehrte er Ende 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurück, erkrankte an Tbc und studierte danach bei Ernst Bloch in Leipzig Philosophie. 1957 Parteiausschluß aus der SED und Flucht in den Westen. Veröffentlichungen seit 1956: 103 Bücher, 4 Theaterstücke, 3 Fernsehfilme. 1974 Ernst-Reuter-Preis, 1986 Carl-von-Ossietzky-Preis, 1991 Alternativer Büchner-Preis. Rainer Werner Fassbinder engagierte Gerhard Zwerenz für drei von seinen Filmen als Schauspieler. Im Vorspann zu "Die Sehnsucht der Veronika Voss" steht die Widmung: "Für Gerhard Zwerenz." Veröffentlichungen seit 1956: mehr als 100 Bücher sowie Theaterstücke und Hörspiele. 1974 Ernst-Reuter-Preis, 1986 Carl-von-Ossietzky-Preis, 1991 Alternativer Büchner-Preis. Seine Publikationen waren immer Diskussionsstoff. Presseinformation |
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Z E I T K R I T I K |
Sahra Wagenknecht
DIE MYTHEN DER MODERNISIERER
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Sahra Wagenknecht Ob in London, Paris, Wien, Rom oder Berlin: Modernisieren ist modern. In Gewerkschaften, in sozialdemokratischen und sozialistischen, ja selbst in konservativen und rechten Parteien ist inzwischen kein Titel verrufener und keine Schmähung verletzender als die Erklärung zum "Traditionalisten". Wer die Zeichen der Zeit beziehungsweise die lockenden Sprossen einer zeitgemäßen Karriereleiter erkannt hat, macht sich in seinem Bereich für "notwendige, wenn auch schmerzhafte Reformen" stark und kann sich dabei medialer Unterstützung sicher sein; er gilt als mutig und kreativ, als eigenständiger Geist, der entwicklungshemmenden Verkrustungen und überholten Denkmustern einen mühevollen, aber unerlässlichen Kampf angesagt hat. Nichts kann bleiben, wie es ist, lautet das parteiübergreifende Credo der Modernisierer: nicht die NATO, nicht die EU, nicht die Bundeswehr, nicht die Renten, nicht die Löhne, nicht die Steuern, nicht das Arbeitslosengeld, nicht das Gesundheitswesen, nicht das Asylrecht. Scheinbare Plausibilität gewinnt das reformerische Plädoyer durch allgegenwärtige akute Probleme: blutige Kriege und Bürgerkriege, Massenarbeitslosigkeit, defizitäre Krankenkassen, steigende Renten und Sozialbeiträge, hohe Staatsverschuldung ... Das Buch durchleuchtet die gängigen Reform-Argumente und den hinter ihnen stehenden Produktivitäts-Mythos: Was misst die Produktivitätskennziffer wirklich? Erzeugt steigende Produktivität Arbeitslosigkeit? Der Markt-Mythos: Ausgleich von Angebot und Nachfrage oder Kontrolle des Angebots? Der Renten-Mythos: Wo liegt der tatsächliche Unterschied zwischen Umlagefinanzierung und Kapitalstockbildung? Der Schulden-Mythos: Gibt es andere Wege aus der öffentlichen Schuldenfalle als Sparpolitik? Was steht hinter den vielen Billionen Dollar internationaler Staatsschulden? Der Friedens-Mythos: Worum ging und geht es in Jugoslawien und Tschetschenien? Menschenrechte kontra Völkerrecht? |
Die Analyse ergibt: Bei den Konzepten der Modernisierer handelt es sich nicht um neue, sachzwangbedingte Lösungsmodelle, sondern um ein in sich konsistentes Programm ökonomischer Interessenpolitik zur Erhöhung bzw. Stabilisierung der internationalen Kapitalrenditen. Zu seinen Konsequenzen gehört eine Verschärfung der sozialen Kontraste auf globaler und nationaler Ebene, wachsende Armut, Lebensunsicherheit, Perspektivlosigkeit, Zukunftsangst, Kriegsgefahr. Die politischen Träger dieses Programms sind auswechselbar, wobei die Wirtschaft sozialdemokratische bzw. "Links"- Regierungen aufgrund ihrer höheren Integrationswirkung bevorzugt unterstützt. Zugleich werden als mögliche Nachfolger in den meisten europäischen Ländern rechtspopulistische, zum Teil offen faschistische Kräfte aufgebaut.
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Die Wurzeln des Modernisierungs-Programms ortet die Analyse nicht in der politischen, sondern in der ökonomischen Sphäre. In einem umfangreichen Kapitel über den Kapital-Mythos untersucht die Autorin Veränderungen in den globalen Verwertungsbedingungen seit Untergang des sozialistischen Widerparts. Was bedeuten die jahrelangen exzessiven Höhenflüge am Aktienmarkt? Welche realwirtschaftlichen Werte liegen Finanztransaktionen zugrunde? Welche Rückwirkungen hat die immer größer werdende spekulative Blase? Was eigentlich ist "Kapital"? Auch die Autorin meint, dass nichts bleiben kann, wie es ist, bezieht diese Aussage jedoch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse selbst. Wenn die bestehende ökonomische Ordnung nur noch um den Preis reproduzierbar ist, dass soziale Rechte mit Füßen getreten werden, sollte man statt von den sozialen Rechten besser von der kapitalistischen Ordnung Abschied nehmen. Die Eigentumsfrage spielt dabei nach wie vor eine entscheidende Rolle. In einem abschließenden leidenschaftlichen Plädoyer für eine neue sozialistische Wirtschaftsordnung skizziert die Autorin eine Perspektive jenseits der üblichen Alternative von Privatwirtschaft und starrer zentralistischer Planung. Sahra Wagenknecht. Geboren 1969 in Jena. Schule in Berlin. Studium der Philosophie und Neueren Deutschen Literatur in Jena, Berlin, Groningen, z. Zt. Vorbereitung der Dissertation. 1989 SED-Beitritt. 1991-1995 Mitglied des Parteivorstands der PDS. Seit 1991 Mitglied der Leitung der Kommunistischen Plattform der PDS. Seit 2010 stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke. Rezensionen zu diesem Artikel |
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Z E I T K R I T I K |
Sahra Wagenknecht • Gerhard Zwerenz
DIE GRUNDSÄTZLICHE DIFFERENZ
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Sahra Wagenknecht / Gerhard Zwerenz Der Dingsda-Verlag setzt mit diesem Buch seine Reihe »Streitgespräche« fort, die im Jahre 1997 mit «Unendliche Wende», einem ergebnisoffenen Disput von Hermann Kant und Gerhard Zwerenz über alte Feindschaften und neue Kooperationspotenzen, über Stärken und Schwächen der linken Strömungen in Vergangenheit und Gegenwart, eröffnet wurde. Das hier dokumentierte Gespräch fand am 24. März 1997 in Halle im »Künstlerhaus 188« vor etwa 200 Zuhörern statt. Nicht wenige der Anwesenden bedauerten, daß manches Problem wegen der Kürze der Zeit nicht ausdiskutiert werden konnte. Der Dingsda-Verlag bot daher den Autoren an, weiterführende Gedanken in zusätzlichen Texten darzulegen. Im Abschnitt «Die Fortführung des Streits» werden die Früchte dieses Folgedialogs dargeboten, wobei sowohl Sahra Wagenknecht als auch Gerhard Zwerenz ihre Sichtweise argumentiert darlegen und die Positionen ihres Streitpartners zu entkräften suchen ein Dokument überragender Sachkunde und engagierter Streitkultur.
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L I T E R A T U R |
Reinhard Stöckel
UNTEN AM FLUSS
![]() Reinhard Stöckel |
Inhalt des Buches: Der Idiot will in den Krieg, sagt der Ich-Erzähler von seinem Sohn. Und die alte Schülerband zusammenzutrommeln ist sein eher hilfloser Versuch, dagegen den Geist von Love & Peace zu beschwören. Zwischen den kurzen Begegnungen mit den alten Freunden werden die Erinnerungen an die siebziger Jahre in der DDR lebendig. Ob die Band noch einmal spielt, wird vor allem von einem abhängen, von Hubert, der damals über die Grenze ging ... Eine Erzählung über den Preis privater Lebensträume und gesellschaftlicher Utopien jenseits trügerischer Ostalgie und selbstgefälliger Abrechnung. Unaufdringlich eröffnen traumartige Sequenzen einen gelassenen Blick auf gestern und heute. Ebenso vergnüglich zu lesen, wie ernst in den Fragen ergänzen zwei kurze Geschichten dieses Thema. Dabei sind es die oft verborgenen Verbindungen zwischen Vätern und Söhnen, die das Hintergründige der Texte ausmachen.
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L I T E R A T U R |
Christa Gießler • Rose Ernst
![]() Christa Gießler Herbstkatzen gelten als nicht lebensfähig … Im Roman sind es drei Frauengestalten, die im Herbst geboren worden sind. In Spätherbsten ganz unterschiedlicher Zeiten, einander verwandt. |
![]() Christa Gießler "Sonny im Dunklen" ist die Geschichte einer
beklemmenden Entzauberung, in der die Ich-Erzählerin, eine Frau Anfang
der Vierzig, ihr Leben bloßlegt. |
![]() Rose Ernst Bereits mein Urgroßvater war Schmied. Er wanderte
noch als Geselle durch Deutschland und zog von Schochwitz bei Halle bis
nach Strasbourg. Später erwarb er die Schmiede in Wanzleben, aus der in
der Folgezeit ein Pflugbetrieb hervorging. |
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Christa Gießler. Geboren 1954 in Ziegelroda (Sachsen-Anhalt). Studium der Wirtschaftswissenschaft in Halle und Fernstudium am Leipziger Literaturinstitut J. R. Becher. Berufstätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Stadtforschungsinstituten und Kommunalverwaltung. Veröffentlichungen: Unsichtbare Zügel (1987, Roman), Frauen öffnen Grenzen (1990, Anthologie), Ein Augenblick ein Leben (1993, Roman). Rose Ernst. Geboren 1930 in Sachsen-Anhalt (Börde). Studium an der Medizinischen Fachschule in Halle; langjährige Tätigkeit an der Medizinischen Fachschule in Dresden. Die Autorin besitzt sehr enge Beziehungen zu einer im Familienbesitz befindlichen Schmiede. Dort verbrachte sie erlebnisreiche Kindheitsjahre, immer die spannenden Abläufe in der Schmiede vor Augen und den Klang der Hämmer im Ohr. Dieses eigenwillige Klingen hat die Autorin auf ihrem Weg ins Leben begleitet und ist ihr bis heute in Erinnerung geblieben. |
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L I T E R A T U R |
Erik Neutsch • Gerhard Steiner
![]() Erik Neutsch
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Two lawyers of the west, one nazi, the other 68er even argue on east german area. This novel of the present is about the question of ownership which crumbled a person. "Deathblow" is a first statement for this - what apparenthy in contrast to Erik Neutsch - other people regard as a "happy" uniting of the two German states. Aus Rezensionen Fränkischer Tag: Die Rache an den Blutsaugern: Erik Neutschs neuer Roman Totschlag. Sächsische Zeitung: … die knapp 300 Seiten Text reizen zum Widerspruch … Neues Deutschland: Der Streit um Balla, Horrath und Kati Klee hat einst Gemüter bewegt, das Schicksal von Freddi Gütlein ist nicht weniger brisant. Freie Presse: Welch Donquichotterie! Die aber teilt Gütlein mit vielen tatsächlich Lebenden. Nicht jeder ist dem beispiellosen Lernprogramm, das der einstige DDR-Bürger zu absolvieren hat, gewachsen. Wer schlechte Noten bekommt, ist draußen. Erbarmungslos. Und Gütleins Noten sind miserabelst. Neutsch dürfte der erste Schriftsteller sein, der sich dieses Themas annimmt. Die Welt: Was hier entsteht, ist eine Art "Kampfliteratur" gegen die Wiedervereinigung, insofern sie als "Angliederung" … verstanden wird. In der Geschichte der DDR-Literatur, die schon für beendet erklärt wurde, scheint ein neues Buch aufgeschlagen, ein Kapitel davon schreibt Erik Neutsch. Züricher DAZ: Etwas holzschnittartig, meist leicht ironisierend. Aber zwischendurch wird es ernst. Unverkennbar ist das Explosive in der Angst und der Wut der kleinen Leute die Botschaft, welche transportiert werden soll. Main-Echo: Ein unbequemer Roman aus dem wilden Osten. Der Schriftsteller Erik Neutsch meldet sich mit einem Paukenschlag zu Wort. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Ein Märtyrer, zu guter Letzt. Zwölf Uhr mittags in Halle: Erik Neutsch rechnet ab. Junge Welt: Zwei Westanwälte, der eine Nazi, der andere 68er, tragen, auf ostdeutschem Boden sogar, anhand eines Woyzeck-Verschnitts namens Gütlein ihre Querelen aus … Worum es generell in diesem Buch geht: Um die Eigentumsfrage, an der ein Mensch zerrieben wird. Rezensionen zu diesem Artikel |
![]() Erik Neutsch Erik Neutsch chose with Forster as a main figure a fascinating historical personality that looks for people like him as a scientist and revolutionary in the history of the Germans. Born as a son of a vicar he took part at Cooks famous sailing around the world and was enthusiastic about the Jacobinic ideas of the Great French Revolution. Neutschs story contains the last weeks of the life of Georg Forster. Erik Neutsch (born in 1931)belonged to the most read authors of Eastgermany. His texts were translated into more than 20 languages. |
Mit Forster wählte Erik Neutsch einen faszinierenden, "ungemein männlichen, standhaften Charakter" zur Hauptfigur, eine historische Persönlichkeit, die als Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Revolutionär in der Geschichte der Deutschen ihresgleichen sucht. Im Jahre 1754 als Pfarrerssohn geboren, beteiligte er sich an der legendären Weltumsegelung Cooks und begeisterte sich für die jakobinischen Ideale der Großen Französischen Revolution. Als die Revolutionsarmee 1793 in Mainz einmarschierte, gehörte er zu jenen mutigen Männern, die hier als Exempel für das gesamte deutsche Volk die bürgerlich-demokratische Republik konstituierten. Als Vizepräsident des Rheinisch-Deutschen Nationalkon-vents reiste er in dessen Auftrag nach Paris, um den Anschluß von Mainz an das Mutterland der Revolution zu erwirken. Hier ereilte den politischen Emigranten am 10. Januar 1794 im Alter von vierzig Jahren der Tod. Neutschs Erzählung umfaßt die letzten Lebenswochen Forsters, die überschattet sind von der Zerrüttung seiner Ehe, fortschreitender Krankheit und davon, daß sich die gesamte geistige Elite Deutschlands von ihm lossagte. Alles hat er seinen Idealen aufgeopfert. Noch einmal ziehen Fragmente seines Lebens vor seinem inneren Auge vorüber. Die Essays: 1. Essay Gerhard Steiner: Georg Forster und die Französische Revolution 2. Essay Erik Neutsch: Suche nach Südland 3. Essay Erik Neutsch: Forster in Halle oder Wie fern sind sich im Geiste die Deutschen? |
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Die Autoren Erik Neutsch wurde 1931 in Schönebeck (Elbe) geboren. Er, ein Arbeiterkind,
studierte an der Universität Leipzig Philosophie und Journalistik. Danach war Erik Neutsch Kultur- und
Wirtschaftsredakteur in Halle (Saale). Seit 1960 freischaffender Schriftsteller, von 1974 bis 1990 u. a. Mitglied
der Akademie der Künste der DDR. Er schrieb die Romane "Spur der Steine", "Auf der Suche nach
Gatt", den Zyklus "Der Friede im Osten" (4 Bände), die Erzählungen "Zwei leere Stühle",
"Der Hirt", "Claus und Claudia". Im Dingsda-Verlag erschien Erik Neutschs neuer Gegenwartsroman
"Totschlag". |
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K U N S T |
Willi Sitte
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Willi Sitte |
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L I T E R A T U R |
Rudolf Scholz
![]() Rudolf Scholz Interview mit dem Schriftsteller Rudolf Scholz Frage: Aus Ihrer Biographie ist ersichtlich, dass die Musik in Ihrer beruflichen Entwicklung eine dominierende Rolle spielte. Ist das der Grund, weshalb in Ihrem literarischen Schaffen immer wieder Menschen im Mittelpunkt stehen, die wichtige Prägungen durch die Musik empfingen? Scholz: Es liegt im Wesen der Musik, dass sie den ganzen Menschen ergreift. Seit mir meine Mutter in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit für ihr letztes Geld eine Geige kaufte und mir den Unterricht bei einem aus Böhmen umgesiedelten Volksmusikanten ermöglichte, hat sie mich auf meinem Lebensweg begleitet. Auch als der Versuch scheiterte, die Musik zu meinem Beruf zu machen, blieb sie Gegenstand meiner Hinwendung und meines Interesses, Spannungsfeld meiner Erfahrungen, Zuflucht und innere Mitte. So war es auch folgerichtig, dass die Musik für mich als Schriftsteller wichtige Schreibanlässe lieferte, zugleich aber meine existentielle Problemsicht und meine literarische Diktion prägte. Ganz zu schweigen davon, dass mir ein Lebensbereich zuwuchs, in dem ich mich gründlich auszukennen meine. Frage: Ihr neues, im Dingsda-Verlag erscheinendes Buch, das Erzählungen und Gedichte um die Musik enthält, trägt den Titel, "Ein wunderbar verstimmtes Klavier". Deutet dieser Titel auf eine Besonderheit hin, die für ihre Erzählungen charakteristisch ist? Scholz: Er lässt zumindest auf die Spannungsverhältnisse schließen, die die zwischenmenschlichen Beziehungen auf die Probe stellen. Immer stehen einfache Leute, die um ihre Würde ringen und verletzlich sind, im Mittelpunkt. In ihnen lebt die Sehnsucht nach Harmonie und Übereinstimmung mit ihren Nächsten und mit sich selbst. Doch nur selten gelingt es ihnen, jene "wohltemperierte Stimmung" zu erlangen, in der sich die inneren Dissonanzen und Konflikte auflösen. Meinem poetischen Selbstverständnis entspricht es, dass da immer ein Rest "Verstimmtheit" bleibt. Wobei ich allem Vordergründig-Spektakulären misstraue. Die schärfsten Schnitte und Umbrüche im Leben eines Menschen vollziehen sich lautlos und unauffällig. Ich hoffe, dass die leisen Töne die Chance erhalten, gehört zu werden. Scholz über Scholz Immer stell’ ich mir die schlimmsten Prognosen. Arg von Erfahrung belehrt, seh’ ich mein Fiasko voraus. Dennoch hisse ich trotzig am Mast meiner Hoffnung selbst noch im grimmigsten Winter ein grünendes Blatt. |
![]() Rudolf Scholz Der Dresdner Schriftsteller Rudolf Scholz erfindet in Konkurrenz zum Dresdner Stollen das fiktive Dorf Kummersbach … Die Kerle, die da singen, verkörpern das DDR-Volk, dem alles von oben vorgeschrieben und dirigiert wird, denkt der Westler arrogant. Der Ostler Rudolf Scholz aber liefert den verschmitzten Roman seiner Generation. Nach Krieg und Gefangenschaft leben die Herren Genossen und Kollegen listig, deftig, bunt und keineswegs krumm und unaufrichtig, und wenn die Welt ein Dorf ist, kann auch ein Dorf die Welt sein. Freie Presse Rudolf Scholz Der 23. Mai 1968 ist als Schicksalstag in die Geschichte der Stadt Leipzig eingegangen. An diesem Tag fasste die Leipziger Stadtverordnetenversammlung den Beschluss, die alte Universitätskirche zu sprengen. Nur ein einziger Abgeordneter wagte es, gegen diesen barbarischen Akt, mit dem ein bedeutsames Kulturdenkmal vernichtet wurde, zu stimmen: der Pfarrer Hans-Georg Rausch. Für diese couragierte Tat wurde er später als "Leipzigs letzter Held" gerühmt. Der Schriftsteller Erich Loest machte den Vorschlag, ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Leipzig zu verleihen. Als jedoch bekannt wurde, dass Rausch als informeller Mitarbeiter mit der Staatssicherheit der DDR zusammengearbeitet hatte, ging die öffentliche Meinung auf Distanz zu ihm. Breiten Raum nimmt der Konflikt mit der Sächsischen Landeskirche ein, der im Jahre 1955 zur Verselbständigung der Probstheidaer Kirchgemeinde und zur Ausrufung des achtundzwanzig Jahre währenden kirchlichen Notstands sowie zum Ausschluß des Pfarrers aus der Sächsischen Landeskirche führte - ein widerspruchsvoller Vorgang, der seinesgleichen sucht. Im Mittelpunkt der literarischen Darstellung stehen die tiefgreifenden Lebenskonflikte dieses Mannes, die für Rauschs Biografie charakteristisch sind.
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![]() Rudolf Scholz Ein Buch voller Poesie, voll prallen Lebens. Unvergesslich sind einige der Menschen, deren Schicksale für den Leser lebendig werden: der Junge, die Mutter vor allem, auch der polnische Kommandant. Sehr zart die aufkeimende Liebe zwischen der Mutter und dem Polen, eine Liebe, der keine Erfüllung vergönnt ist. Einprägsam die Figur des Bauern Gläser, der den Herrn herauskehrt, … und der dann doch, zur Freude vieler, diese Macht verliert. In die Handlung verwoben eine Traumfigur, die zuweilen in den Gedanken des Mannes auftaucht und Maßstäbe setzt, an denen das eigene Schicksal zu messen ist: der Breslauer Jude Walter Tausk… MZ ![]()
The author talks about the forced and problematic living together of friend and enemy, of the defeated and the victors og Germans, Polish and Russians in a narrow area in a village in Low Slesia in 1945/46. The book will elucidate, not gloss over or hide. It is not a trendsetter of a story of exiles. Rudolf Scholz (born in 1939 in Low Slesia) is a famous east german lyric and romancier. |
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Rudolf Scholz. Geboren 1939 in Plagwitz, Kreis Löwenberg (Polen). Besuch der Grundschule sowie der Zeichenschule der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen. Von 1955 bis 1957 Ausbildung an der Musikschule Weimar. Nach Pädagogikstudium in Radebeul und Berlin langjährige Tätigkeit als Lehrer bzw. Fachlehrer für Musik. 1970 bis 1976 Bezirkssekretär des Schriftstellerverbandes Dresden. Seit 1977 freiberuflicher Autor. |
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L I T E R A T U R |
Louise von François
![]() Leseprobe: Das Große wie das Hässliche macht stumm; aber jeder anmutige Eindruck löst Herz und Zunge. Die Insel Potsdam in der märkischen Steppe, die Insel Potsam im Mai ist für unsere nordischen Sinne ein so anmutiges Bild, dass Sie sich diesen Frühlingsbrief vielleicht gefallen lassen werden. Es wird wenig Städte geben, selbst wenig kleine deutsche Residenzen, welche im Winter so den Eindruck einer künstlich gezeugten und gefristeten Existenz gewähren, wie Potsdam … Aber im Frühling ändert sich die Szene. Da geht es unserer Insel wie dem Garten, in welchem Shelley sein Sinnpflanze wachsen lässt. Die Sonne und der König wehen einen Lebenshauch über sie. Nun fallen die winterlichen Brettermäntel von den Marmorbildern. Die Orangenbäume werden aus den neuen, prächtigen Glashäusern auf der Bornstädter Höhe nach Sanssouci hinabgerollt. Nun scheinen die unberechenbaren Baustile und -stilchen, diese Geschmacksergießungen von sechs Königsgenerationen, welche das blau umspülte Haveleiland geliebt und gepflegt haben, uns nicht mehr ungereimt und spielerisch. |
Louise von François Die ultimative Goethe-Story Wenn eine Schriftstellerin Louise von François heißt, muss man nicht gleich ins Französische verfallen, doch ihre Texte sind tatsächlich eine trouvaille, darin schwingt mehr mit als im nüchternen deutschen Wort Fund. Marie von Ebner-Eschenbach nennt die Kollegin eine "lebhafte, geniale Frau". In älteren Lexika wird François gebührend gewürdigt – es steht ihr zu, für die Gegenwart neu entdeckt zu werden. Die materiell verarmte, intellektuell reich ausgestattete Adlige, geboren 1817, gestorben 1893, lebte vom Schreiben, publizierte mehrere Romane, beherrschte aber auch die "kleine Form". Ihre Geschichten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zeigen die genaue Beobachterin, wichtige Ereignisse ihrer Zeit spiegelt sie in ganz besonderer Weise. Ein guter Bürger aus Thüringen räsoniert über das Jahr 1848: "Bastersch (Pastoren) müssen sin, und Obrigkeit auch, aber alles hat seine Art, und ja nicht etwa zuviel." Dem ist nichts hinzuzufügen. In Erfurt trifft die wissbegierige Reisende einen pensionierten, schon etwas angegreisten hohen Militär, der verdrießlich bemerkt: "Bin ich doch gestern durch Weimar gekommen und habe das Begräbnis eines alten Scribax mit angesehen; weiß Gott, wenn ein preußischer Stabsoffizier stirbt, wird nicht halb soviel Wesens davon gemacht. Der Mensch hieß Goethe, wie man mir sagte." Ingrid Zwerenz |
![]() Louise von François Durch feine Ironie, Weisheit und "unerschöpflichen Humor", den die befreundete Marie von Ebner-Eschenbach an ihr hervorhob, sowie durch den unsentimentalen, gelegentlich an Fontane erinnernden Erzählton der François wird die Lektüre zum Genuss. Mitteldeutsche Zeitung Louise von François war im Alter eine zugleich imponierende und einnehmende Erscheinung. Groß, fast überschlank, mit tief dunkelbraunen Augen, die nicht bloß sahen, die schauten, deren Blick Herz und Nieren prüfte, die eigenes Licht zu haben schienen und leuchteten, wenn die lebhafte, geniale Frau in Eifer geriet, wenn etwas ihre Bewunderung oder Entrüstung erweckte. Marie von Ebner-Eschenbach, 1894 Rezensionen zu diesem Artikel |
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B I O G R A F I E N |
Walter Leweß-Litzmann
Absturz ins Leben
Die Biografie eines Kampffliegers,
die in keine Schablone paßt
360 Seiten, 25 Bildtafeln, geb.
EUR 24,80
ISBN 3-928498-34-7
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Der Autor (1907-1986) war Reichswehrkavallerist, Kampfflieger, Kommodore und Ritterkreuzträger. Dreimal abgestürzt, sowjetische Gefangenschaft, Mitarbeiter des Nationalkomitees Freies Deutschland, nach 1945 Zusammenarbeit mit Herrnstadt und Havemann, ab 1952 unter Heinz Keßler Oberst und Ausbilder der Luftstreitkräfte der DDR - u.a. von Sigmund Jähn -, 1959 Direktor Flugbetrieb der Deutschen Lufthansa (Ost) und der Interflug Berlin. Rezensionen zu diesem Artikel |
Vom Ritterkreuzträger zum Oberst der NVA |
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B I O G R A F I E N |
Traute Richter
![]() ![]() Rezensionen zu diesem Buch |
Peter Biele über Traute Richter Traute Richter war eine gewissenhafte Protokollantin. Von jedem ihrer 2000 Briefe, an Behörden, Freunde oder Familienangehörige, an Vorgesetzte oder Verehrer behielt sie einen Durchschlag. Aus diesen Lebenszeugnissen, von den Kriegsjahren bis in die Endzeit der DDR, vom Alltäglich-Banalen über weltanschauliche Betrachtungen und die Arbeit an der Rolle, von persönlichen Konflikten, Erfolgen und Niederlagen bis zu den Auseinandersetzungen mit der herrschenden Kulturpolitik, erschließt sich ein Zeitbild, das die Situation des schöpferischen Menschen im Spannungsfeld zwischen Mündigkeit und Abhängigkeit in bestürzender Konkretheit nacherleben läßt. Der Zeitgenosse im Osten wird sich dabei der eigenen Zerrissenheit erinnern; der Zeitgenosse im Westen dürfte sich der Einsicht öffnen, daß ein tätiges Menschenleben kaum auf die Alternative Anpassung oder Widerstand zu reduzieren ist. Und die Davongegangenen werden einräumen, daß sie Menschen wie Traute Richter die Erhaltung der ostdeutschen Kulturlandschaft verdanken. Den Heranwachsenden schließlich, auch allen, denen sie nie als Künstlerin begegnete, kann sie nahe sein – als ein Mensch, der in allen Anfechtungen Würde bewahrte. Der Richter letzte Rolle war Goethes Charlotte von Stein. Drei Tage nach einer Vorstellung ging sie an einem Dienstag im September 1986 aus dem Leben. Zweiundsechzigjährig. Sie hatte schon früher versucht, diese Welt zu verlassen. Erst wollte sie sich ins All schießen lassen, bald darauf hinter Klostermauern verschwinden. War auch ihr Weg auf die Bretter, die die Welt bedeuten, schon ein Versuch, sich über diese Welt zu erheben? Die Frage bleibt im Raum wie der Nachhall ihrer Stimme. Peter Biele Das war’s, meine Lieben |
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Biele über Biele Dreizehnjährig aus Dresdens Trümmern gekrochen. Asthma. Abitur. Asthma. Pädagogik in Leipzig. Asthma. Davongelaufen zur Schauspielschule Berlin. Heile Welt gesucht. Atmen gelernt. Engagements in der Provinz. Rollen von "Habe nun, ach" bis "Es grünt so grün". Bedürfnis, eigener Konzeption zu folgen. Begann zu schreiben. Erste Ermutigung durch Franz Fühmann. Vierzigjährig zum Leipziger Literaturinstitut - als Insel innerer Freiheit empfunden. Danach freischaffender Schriftsteller. Studienreisen, so weit wie möglich, u. a. mehrfach mit Landmaschinenser-viceleuten nach Äthiopien. 1991 und 1992 Vorträge an der Europaschule Luxemburg. Seit 1990 Redakteur der wiedergegründeten Zeitschrift "Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz". Zugleich, seit 1991, Schauspieler in Chemnitz. |
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L I T E R A T U R • K U N S T |
Thomas Zunkel
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Burgen im Kyffhäuserland Der Kunstwissenschaftler Thomas Zunkel stellt erstmals alle mittelalterlichen Befestigungsanlagen dieses Landschaftsraumes vor - sowohl mit ihrer Geschichte, ihren baukünstlerischen Besonderheiten und als touristische Sehenswürdigkeiten.. |
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Das obere Unstruttal Streifzüge zwischen Thüringer Pforte und Arche Nebra, wo die berühmte Himmelsscheibe gefunden wurde. |
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Ferdinand Menge Die Wiederentdeckung des Malers Ferdinand Menge (1876-1962), der zusammen mit Franz Marc an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in München studierte... Die Künstlermonographie enthält neben einem umfangreichen Text zahlreiche Farbabbildungen von Gemälden, Aquarellen, Gouachen und Zeichnungen Ferdinand Menges sowie persönliche Dokumentarfotos und Bilder von Aufenthalten des Malers in München, Norddeutschland, Österreich, Litauen, Lettland, der Ukraine und der Schweiz. |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Carl Friedrich August Giebelhausen
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Dr.Carl Fr.A.Giebelhausen |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Hans Raeck
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Hans Raeck wurde am 8.7. 1865 in Roßla geboren. An den Universitäten Leipzig, Greifswald, Berlin und Breslau studierte er Theologie, Mathematik und Naturwissenschaften. 1898 promovierte er mit der Dissertation "Der Begriff des Wirklichen". Danach wirkte er als Lehrer an der Eisleber Bergschule. Hans Raeck verstarb am 13.9.1942 in Flensburg. |
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Hans Raeck |
![]() Auf der Titelseite: Die Bergschule im Jahre 1962 |
![]() Auf dem Rücktitel: Bergrat Ludwig Plümicke |
![]() Die Abbildung auf dem Lesezeichen: Das Katherinenstift |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Kurt Zeising – ein Mansfelder Original

© Dingsda-Verlag Querfurt
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Kurt Zeising. Geboren 1921 in Strenznaundorf. Besuch der achtklassigen Volksschule, danach Lehre als Sattler und Polsterer mit anschließender Gesellenzeit. Im Zweiten Weltkrieg als Soldat an der Ostfront. Viermal verwundet und bis zum Obergefreiten avanciert. Nach dem Krieg selbständiger Puppenspieler. Ab 1958 in mehreren Bergbaubetrieben (Wismut und Mansfeld) langjährige Tätigkeit als Angestellter. Fernstudium am Leipziger Literaturinstitut Johannes R. Becher 1962 bis 1964. Träger des Berta-Lask-Preises. Mansfelder des Jahres 1993. |
![]() Kurt Zeising Bd.2, 45 S., 6 Abb., geb., EUR 5,90 Bd.3, 46 S., 5 Abb., geb., EUR 5,90 Bd.4, 46 S., 5 Abb., geb., EUR 5,90 |
![]() Kurt Zeising Dass sein Freund, der Puppenspieler und Artist Hans Blum, durch die Hölle Buchenwald gegangen war, hatte Kurt Zeising zutiefst erschüttert. Hans Blum war unter den sogenannten Auschwitzerlass vom 16.12.1942 gefallen, auf dessen Grundlage Sinti und Roma aus elf Ländern in Konzentrationslager deportiert wurden. Das war der Anlass, dieses Buch über das tragische Schicksal eines Puppenspielers zu schreiben. |
![]() Kurt Zeising Wie im dunklen Schachte das kostbare Ärz, is vorschteckt des Mansfällers Seele un Härz. Nur wem’s jelingkt, es dem Bärgk abzuringen, hehert Seele un Härz beim Mansfäller klingen. Kurt Zeising |
![]() Kurt Zeising |
Gruß aus dem Mansfeld'schen ![]() Guten Tahk Kamerad, dich gieht's wuhl siehre schlächt? |
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Z E I T K R I T I K |
Christine Ostrowski & Anna Gotthelf
Bischofferode und der "Fall Ostrowski"
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Anna Gotthelf |
Christine Ostrowski |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Reinhold Andert
![]() Reinhold Andert |
Seit der Wende wird bei uns viel von verschwundenen Schätzen geredet, so vom Quedlinburger Domschatz, dem Bernsteinzimmer und anderen. Frage: Folgen Sie nun dieser Mode? R. A.: Nein, ich kann weder etwas für die Wende, noch für die mit der neuen Zeit entstandene Gier nach Schätzen. Meine Suche nach dem Thüringer Königsschatz begann bereits im Jahre 1980. Frage: Wie kamen Sie ausgerechnet auf diesen Schatz und was ist das für ein Ding? R. A.: Während der Völkerwanderung, also vor etwa 1500 Jahren, als es die Großstämme der Burgunder, Goten, Langobarden u. a. gab, existierte in unserer Gegend das Königreich der Thüringer. Es reichte von Magdeburg im Norden bis zum Main im Süden, von der Werra bis zur Elbe. Dieses riesige Reich wurde im Jahre 531 von den Franken erobert. Der Königshof, der, so habe ich herausgefunden, irgendwo an der Unstrut lag, wurde dabei zerstört und versank in Schutt und Asche. Die Königsfamilie konnte noch rechtzeitig fliehen, ohne den Schatz mitnehmen zu können. Sie haben ihn also in der Nähe des Königshofes vergraben, und dort liegt er noch heute. Frage: Warum ist noch niemand früher darauf gekommen? R. A.: Ich bin nicht der erste, der sich damit beschäftigt hat. Vor etwa einhundert Jahren gab es in der "Zeitschrift des Vereins für thüringische Geschichte und Altertumskunde" einen erbittert geführten Streit der Historiker über die Lage dieses Königshofes. Er führte zu keinem Ergebnis. Im Jahre 1973 schrieb der Nestor der Thüringer Ur- und Frühgeschichte, Prof. Dr. Behm-Blancke aus Weimar, sein Buch "Gesellschaft und Kunst der Germanen – Das Reich der Thüringer" und nahm darin diese Frage wieder auf. Durch ihn und dieses Buch bin ich darauf aufmerksam geworden. Er vermutete den Königshof allerdings in der Gegend zwischen Weimar und Erfurt. |
![]() Reinhold Andert |
Das Buch »Der fränkische Reiter« verfolgt die Spuren des berühmten Reitersteins von Hornhausen. Er entstand um das Jahr 700 herum und ist ein sichtbares
Zeichen für die Frankenherrschaft in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.
Diese Epoche reichte vom Untergang des Thüringer Königreiches 531 bis zur
Machtübernahme Heinrichs I. im Jahre 919. Sie wird oft als »dunkle Zeit«
bezeichnet, so dunkel, daß sogar behauptet wurde, sie habe gar nicht existiert. Alle
Zeugnisse aus diesen vierhundert Jahren seien Erfindungen und Fälschungen. Die
These ist genial, aber unsinnig. Sie setzt einen weltweiten Fälscherring im Mittelalter
voraus, den es nicht einmal heute in der Zeit der absoluten Medienherrschaft
gibt. Sie zwingt aber Geschichtsschreiber dazu, Beweise zu bringen, statt nur Behauptungen
aufzustellen, auch für die Geschichte Mitteldeutschlands.
Das Buch »Der fränkische Reiter« enthält viele Zeugnisse, die dieses Dunkel
erhellen. Es sind Schriftquellen wie Kloster- und Reichsannalen, Chroniken,
Briefe, Urkunden und Heiligenlegenden. Daneben behandelt es archäologische
Funde, Orts- und Flurnamen, spätere Besitzverhältnisse, alte Verkehrswege, Weihenamen
von Kirchen sowie Sagen und Bräuche. Die schriftlichen Quellen werden
in diesem Buch sehr kritisch beleuchtet, denn sie sind gerade für Mitteldeutschland
oft sehr unzuverlässig, weil sie von Fremden stammen, von Angehörigen und
Sympathisanten der fränkischen Besatzungsmacht aus weit entfernten Klöstern.
Bei näherem Hinsehen erweist sich Manches als Ideologie, Mißverständnis oder
sogar Fälschung. Letzteres betrifft vor allem Urkunden, in denen es um den Besitz
der Klöster Hersfeld und Fulda geht. Das ist heute noch wichtig, da die
meisten Orte Mitteldeutschlands diesen Urkunden ihre erste schriftliche
Erwähnung verdanken. Durch sie treten diese Dörfer und Städte in das Licht der
Geschichte und sind daher Anlaß für zahlreiche Volks- und Heimatfeste. Etliche
Jubiläumszahlen stimmen nicht, weil die Urkunden gefälscht sind. Das sollte aber,
meint der Autor, beim Feiern nicht stören, sondern vielleicht ein Grund sein, nach
den Ursachen der Fälschungen zu forschen. |
Dans son livre "Der fränkische Reiter" (Le cavalier franc) l'auteur Reinhold Andert suit les traces du fameux "Reiterstein" découvert près du petit village de Hornhausen. Le "Reiterstein", un relief montrant l'image d'un cavalier franc, fut creé vers 700 et représente une preuve évocatrice du règne des Francs en Allemagne centrale. Cette époque historique comprend la période allant de la chute de l'Empire thuringien en 531 jusqu'à la prise de pouvoir par Henri Premier en 919. |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Katja Münchow • Gottfried Sehmsdorf
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Katja Münchow / Gottfried Sehmsdorf "Soldaten des Markgrafen Ekkehard dringen in das Schlafgemach Dietrichs, des Grafen der Ostmark, ein, umringen ihn mit höhnischer Begrüßung und metzeln ihn nieder." Mit diesen Worten schildert der Autor der Hildesheimer Annalen einen ruchlosen Auftragsmord, der sich im Jahre 1034 zutrug. Auftraggeber war Ekkehard II. (+1046) - jener Markgraf Ekkehard, der als eine der Stifterfiguren im Westchor des Naumburger Doms Berühmtheit erlangte. Bei dem Opfer handelt es sich um den Wettiner Dietrich II. Was war das Motiv für die Tat? Welche Folgen hatte sie für das aufstrebende wettinische Adelsgeschlecht? War Landsberg der Tatort? Die Autoren, Gottfried Sehmsdorf und Katja Münchow, stellen in ihrem Buch "Ekkehard II., Markgraf von Landsberg" diese und weitere Fragen. Bei ihren Recherchen zur Geschichte der Burg und der Stadt Landsberg fanden sie zu überraschenden Deutungen und stießen auf spannende Zusammenhänge. Sogar ein geradezu spektakulärer Bezug zu den Stifterfiguren im Naumburger Dom drängt sich auf. |
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L I T E R A T U R |
Gerhard Branstner
D i e W e l t i s t e i n
N a r r e n h a u s
D a s R e n o m m e e m a c h t
a l l e s
Einstein

I c h h a b e k e i n
R e n o m m e e
A b e r e i n e
N a r r e n s c h a u k e l
Branstner
Die exquisiten Fünf
Die Pyramide
Philosophie der Geschichte, Philosophie der Kunst, Die Sonny Girls
133 Seiten, br., EUR 14,90
ISBN 3-928498-55-X
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Ohne Gegenwelt ist der Mensch kein Mensch
Wer die Pyramide erstiegen hat, dem liegt die Gegenwelt zu Füßen
Kuriose Geschichten
Der negative Erfolg, Der durchgebrannte Nothelfer, Die entlaufene Maschine, Der eiserne Schildknappe, Die Sonne im Schlepptau
83 S., br., EUR 12,-
ISBN 3-928498-57-6
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Kollagenrevuen
Die Narrenschaukel, Meuterei im Narrenhaus, Der diebische Goethe
ca. 154 S., br., EUR 16,90
ISBN 3-928498-74-6
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Neue Lieder
Diverse Lieder, Volkslieder
70 S., br., EUR 10,-
ISBN 3-928498-75-4
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Die Fünf
Die Hornisse. Philosophische Streitschriften
303 S., br., EUR 20,-
ISBN 3-928498-78-9
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Dr. G.B.- Biografie im Telegrammstil
Branstners Eltern waren strenggläubig. Branstner hat trotz dessen schon als kleines Kind nie an Gott geglaubt. |
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H I S T O R I S C H E K A R T E N |
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Neue Chursächsische Postcharte von 1753 Diese kartographische Arbeit stammt von dem "Königlichen Land- und Grenzkommissar" Adam Friedrich Zürner, der im Auftrag August des Starken die kursächsischen Straßen vermaß. Vierfarbig, 96 x 57,8 cmEUR 15,- ISBN 3-928498-20-7 Rezensionen zu diesem Artikel |
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Das Stift Naumburg und Zeitz Nach der um 1760 entstandenen Originalkarte von Johann Georg Schreibern Vierfarbig, 56,8 x 49,4 cm130 Kirchenabbildungen EUR 15,– ISBN 3-928498-21-5 Kirchen in Naumburg, Leipzig, Gera, Altenburg |
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Geschichtliche Karte des Kreises Querfurt aus dem Jahre 1908 Vierfarbig, 53 x 45 cmEUR 7,90 ISBN 3-928498-51-7 |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Prof. Hermann Größler • Prof. Dr. Günter Behm-Blancke
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Hermann Größler wurde 1840 in Naumburg geboren. Die Familie Größler, die bereits in fünfter Generation in der Saalestadt ansässig war, stammte aus dem Herzen Thüringens, aus der Gegend von Arnstadt und Stadtilm. In seiner Vaterstadt besuchte Hermann Größler das Domgymnasium, um danach von Ostern 1859 bis Januar 1863 in Halle Theologie und Philosophie zu studieren. Nach dem Studium war er in Hamburg und Altona als Lehrer tätig, wo er die bedeutsamen Ereignisse der Kriegsjahre von 1864 bis 1866 erlebte. In Berlin erlangte er später ein Zeugnis ersten Grades, das ihm die Lehrbefähigung für Religion, Deutsch, Geschichte und Erdkunde, Hebräisch, Griechisch und Latein zuerkannte. Außerdem wurde ihm das Recht verliehen, philosophische Propädeutik zu lehren. 1870 promovierte Größler in Jena zum Dr. phil. Das Thema seiner Promotion lautete: "Die Ursachen der Permanenz des sogenannten immerwährenden Reichstages zu Regensburg". Als 31jähriger kam Dr. Größler nach Eisleben, wo er 34 Jahre am Königlichen Gymnasium, später Luthergymnasium, wirkte. Hier entwickelte der schmächtig gebaute Hermann Größler eine rastlose Arbeitsweise. Die Geschichte Thüringens und der Grafschaft Mansfeld ließ ihn zeit seines Lebens nicht los. Auf dem Gebiete der Vorgeschichte hat ihn die Aufdeckung und wissenschaftliche Würdigung des riesenhaften Fürstengrabes bei Helmsdorf in der gesamten Welt der prähistorischen Forschung – wie es in einer Gedächtnisrede auf ihn heißt – berühmt gemacht. Insgesamt publizierte Hermann Größler, dem 1883 der Professorentitel verliehen wurde, 252 Arbeiten. Körperlich stark geschwächt, versagte ihm immer öfter die Stimme, so daß der stellvertretende Vorsitzende der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen (seit 1892) und das Herzogtum Anhalt (seit 1900) im Jahre 1905 die unterrichtliche Tätigkeit aufgeben mußte. Fünf Jahre später starb Hermann Größler. Heute stoßen seine Bücher in Deutschland wieder auf eine große Resonanz. |
![]() Hermann Größler Vom Einzelhof zum Stadtkreis Hermann Größler Mich faszinieren die verschiedenen geschichtlichen Ebenen dieser Führung. Neben den urgeschichtlichen Funden, den mittelalterlichen Burgruinen und den barocken Schlossresten interessierte mich vor allem auch, was Größler selbst auf seiner Wanderung vor einhundert Jahren erlebte. Reinhold Andert |
![]() Hermann Größler Nachlese von Sagen und Diese Sagensammlung ist für jeden Liebhaber deutscher Poesie, Geschichte und Sprache eine wahre Fundgrube. Sie enthält Sagen aus der Gegend von Eisleben, Gerbstedt, Bernburg, Aschersleben, Harzgerode, Ermsleben, Hettstedt, Mansfeld, Wippra, Sangerhausen, Stolberg, Allstedt, Artern, Heldrungen, Nebra, Querfurt, Freyburg, Naumburg, Zeitz, Merseburg und Halle. |
![]() Günter Behm-Blancke Wochenlang schon hocken die Forscher im feuchten Dunkel der Höhlen, kriechen in enge Spalten und schmale Gänge und spachteln mit klammen Fingern die Erde nach urgeschichtlichen Funden durch. Da stoßen sie plötzlich auf die aufsehen erregenden Spuren einer uralten Kultur: kunstvolle Werkzeuge, bunte Flechtarbeiten aus Rinde, reichverzierte Schmuckstücke – und Schädel, Reste grausig-mysteriöser Kannibalenmahlzeiten zu Ehren einer großen Muttergöttin. Gewandspangen und Nadeln aus Bronze zeugen von Bestattungszeremonien und rituellen Opfern. Am ereignisreichen Verlauf der Ausgrabung jener bedeutenden Kultstätte im Kyffhäusergebirge läßt Prof. Dr. Behm-Blancke, der sieben Jahre das Forschungsunternehmen leitete, die versunkene Epoche thüringischer Besiedlung lebendig werden. »Kyffhäuser ist der Berg genannt, Und drinnen ist eine Höhle …«
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"Caves, holy shrines, cannibals" Dans son reportage archéologique captivant "Höhlen Heiligtümer Kannibalen" (Cavernes Sanctuaires Cannibales) le professeur dr. Behm-Blancke raconte l'histoire des ses expéditions pour la recherche des cavernes mysterieuses se trouvant dans la montagne sacrée du Kyffhäuser, une recherche qui faisait date a l'époque. Le phénix des sciences archéologiques thuringiennes, le professeur dr. Günter Behm-Blancke (1912-1994), était membre du Conseil permanent de l'Union internationale des Sciences préhistoriques et protohistoriques. Prof. Dr. Günter Behm-Blancke – Lebensdaten
Professor Dr. Behm-Blancke war u. a. seit 1965 korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und seit 1966 der Jysk Arkæologisk Selskab. Am 15. 9. 1971 wurde er in Belgrad als Mitglied in den Conseil Permanent der UISSP (Union Internationale des Sciences Pré et Protohistoriques) der UNESCO gewählt. |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Das historische Zeitz
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Titelabbildung des Führer durch Zeitz und Umgebung |
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Drei Zeitzer Postkarten nach historischen Motiven. Je Postkarte EUR 0,60. |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Bibliophile Raritäten
![]() Dr. Rainer Hünecke Das kleine Rezeptbüchlein wurde im Quedlinburger Archiv gefunden. Es enthält eine Sammlung von Koch-, Färbe- und Hausmittelrezepten. |
Dr. Willi Ule Ule beschreibt den »Süßen« und den »Salzigen See«, untersucht das Sinken des Wasserspiegels, beklagt die »zahlreichen Fabriken zur Verwertung der Braunkohle« und stellt das einstige »Seebad« Ober-Röblingen und Seeburg vor. |
![]() Clara Förstner Band 2 Clara Förstner (1850 bis 1907) besitzt einen feinen Sinn für alles Märchenhafte und zum Fabulieren nicht nur Luft, sondern auch Talent. Ihr Prosabuch »Aus der Sagen- und Märchenwelt des Harzes« ist sinnig und anmutig und findet auch den verdienten Beifall. |
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L I T E R A T U R |
Lisl Urban
Ein ganz gewöhnliches Leben
EUR 16,90
ISBN 3-928498-03-7
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Die Autorin Lisl Urban |
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Ge b u r t Lisl Urban kommt am 4. August 1914 in Gablonz zur Welt. Ihre Vorfahren großmütterlicherseits, die traditionsreichen Familien Rößler und Pfeiffer, waren die Mitbegründer der Modeschmuckmetropole Gablonz, a. N. Der Vater entstammt einer bäuerlichen Familie des Riesengebirges. K i n d h e i t & J u g e n d Die Freiheit für Fantasie und Spiel der böhmischen Wälder bestimmen ihre Kindheit ebenso wie die Scheidung der Eltern und Kriegsangst. Der Vater verweigert ihr den Wunsch, das Realgymnasium zu besuchen. Als Ersatz erhält sie eine Ausbildung als Bibliothekarin und besucht als Gastschülerin die kunstgewerbliche Staatsfachschule in Gablonz. 1 9 3 5 in Prag erlebt sie, wie die Faschisten „ihre“ Bücher, „ihre“ Malerei, ihre Freundschaft mit Tschechen und Juden zerstören. Ihren eigenen Mann, der sich zunehmend als Faschist präsentiert, verliert sie. |
1 9 4 3 zieht sie nach der Geburt einer Tochter zurück in die Heimatstadt und arbeitet dort als Modeschmuckdesignerin im väterlichen Betrieb. Nach einigen Irrwegen in der Nachkriegszeit erreicht sie 1 9 4 8 die Aussiedlung zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in die damalige Sowjetzone. 1 9 4 8 – 1 9 5 4 Studium und Ausbildung in Halle, Tangermünde und Erfurt mit dem Berufsziel Lehrerin und Kunsterzieherin. Nach der Ausbildung wirkt sie als solche an der Erweiterten Oberschule mit Internat im traditionsreichen Wickersdorf in Thüringen. Die Autorin lebt heute in Brandenburg und Thüringen. |
![]() Lisl Urban, 2005 |
![]() Lisl Urban Ein ganz gewöhnliches Leben Zweites Buch 174 S., br., EUR 16,90 ISBN 978-3-928498-11-8 |
In englischer Sprache: Ein ganz gewöhnliches Leben An ordinary life Rezensionen zu diesem Artikel |
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Ein ganz gewöhnliches Leben Drittes Buch ISBN 978-3-928498-28-2, EUR 16,90 Wir trauern über unsere Autorin Lisl Urban, die am 20. Januar 2009 in Wickersdorf verstarb. |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
Aus Dingsda und Sachsen-Anhalt
![]() Joachim Jahns Dingsda, so nannte der Dichter Johannes Schlaf liebevoll seine Heimatstadt Querfurt. In all den Jahrhunderten, die über die Stadt im Harzvorland hinzogen, brachte sie stets bedeutende Persönlichkeiten hervor. Zu ihnen zählen der Diplomat und Missionar Brun von Querfurt, Kaiser Lothar III. von Supplinburg, der kaiserliche Kanzler und Bischof Konrad III. von Querfurt, der Pfarrer Nicolaus Krumpach – ein Zeitgenosse Martin Luthers –, der Wissenschaftler und Erfinder Jakob Christian Schaeffer, der Dichter Johannes Schlaf, der Maler Georg Muche, der Afrikaforscher Hans Schomburgk und der Atomphysiker Walter Herrmann. |
![]() Dr. Walter Kuhwald Dr. Dreher war nun Rechtsanwalt in Berlin, zwar den Frauen nicht abhold, dennoch aber unbeweibt, der andere, Dr. Spulwurm, praktischer Arzt und Krankenhausarzt in Dingsda, einem kleinen Provinzstädtchen von fünf- bis sechstausend Einwohnern, in dem kulturelle Fortschritte wie Gas, elektrische Bahn, Asphalt, Wasserleitung und Kanalisation noch unbekannt waren. Und in diesem kleinen Städtchen suchte unerwartet der Großstadtrechtsanwalt seinen alten Freund und Korpsbruder, den medicus rusticus communis, auf. Ist da ein Wiedersehen mit Tränen und Rückenklopfen nicht zu verstehen? Und nun ging’s an ein Erzählen zwischen Emil, dem Rechtsanwalt, und Paul, dem Arzt, im Freundesmund der "Kleine" genannt. |
![]() Gisela Stockmann Mit dem Raum Sachsen-Anhalt verbinden sich große Namen: Heinrich I. und sein Sohn Otto der Große, Eike v. Repkow, Luther, Müntzer, v. Guericke, Händel, Winckelmann, Klopstock, G.A.Bürger, Novalis, Bismarck, Nietzsche, Junkers, Gropius … Männer. Frauen blieben über Jahrhunderte im Hintergrund. Dies Büchlein stellt Frauen vor, die aus dem Schatten hervortraten: Katharina von Bora, Caroline Neuber, Dorothea Erxleben, Anna Louisa Karsch, Caroline Bardua, Louise von François, Hedwig Courths-Mahler und Christa Wolf. Ihre besonderen Leistungen lösten anfangs Erstaunen aus, wurden aber auch beargwöhnt, bagatellisiert, kritisiert, mitunter angefeindet. Doch schließlich fanden sie Anerkennung und oft Geltung über den heimatlichen Bereich hinaus. Rezensionen zu diesem Artikel |
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R E G I O N A L • L I T E R A T U R |
J. G. Th. Gräße
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J. G. Th. Gräße wurde am 31.1. 1814 in Grimma geboren und starb am 27.8.1885 in Niederlößnitz bei Dresden. Gräße studierte Philologie, arbeitete an der Dresdner Kreuzschule , wurde 1843 Privatbibliothekar des König Friedrich August II. von Sachsen, 1848 Direktor der königlichen Münzsammlung, 1852 der königlichen Porzellansammlung und 1864 des "Grünen Gewölbes". Wissenschaftlich war er auf den Gebieten der Literatur-, Kultur- und Porzellangeschichte sowie der Namens-, Wappen- und Sagenforschung tätig. |
![]() Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen Band 1 192 Seiten. Gebunden, EUR 15,90 ISBN 3-928498-56-8 |
![]() Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen Band 2 224 Seiten. Gebunden, EUR 15,90 ISBN 3-928498-62-2 |
![]() Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen Band 3 192 Seiten. Gebunden, EUR 15,90 ISBN 3-928498-73-8 |
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»Ich kann sagen, daß meine Arbeit … der erste Versuch ist, die sächsischen Sagen in ihrer ursprünglichen Form wiederzugeben.« J.G.Th. Gräße, 1854 |
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G A L E R I E |
Juliane Jahns
![]() Nagel im Ohr, Selbstbildnis |
Die Malerin wird durch den Dingsda-Verlag Querfurt (Chopinstr. 11a, 04103 Leipzig) und die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (Weberstr. 61, 53113 Bonn) vertreten. Ihre Urheber-Nr. bei der VG Bild-Kunst ist - 1253228. Die Handzeichnungen, Aquarelle, Malerei und Emaillearbeiten von Juliane Jahns können nur über den Dingsda-Verlag erworben werden. Auf dem Parkett |
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Künstlerische Abbildungen aus dem Katalog: |
![]() Rudolf Scholz |
![]() Erik Neutsch |
![]() Reinhold Andert |
![]() Peter Biele |
![]() Anneliese Probst |
![]() Gerhard Zwerenz |
![]() Kurt Zeising |
![]() Christa Gießler |
![]() Mein Vater, der mit dem Buch tanzt |
![]() Emaille (59 x 54 cm) |
![]() Emaille (53 x 53 cm) |
![]() Emaille (59 x 54 cm) |
![]() Monokel |
![]() Liebe und Hass |
![]() Vincent und der Tod |
![]() Berührung |
![]() Spiegelei |
![]() Der Schwarzseher |
![]() Auf dem Seil |
![]() Zweikampf |
![]() Schattenzwillinge Apocalypse now |
![]() Der Raucher |
![]() Pferde am Meer |
![]() Vollmond |
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Galerie: |
![]() Der fränkische Reiter |
![]() Der Rauch |
![]() Der Seilakt |
![]() Für Effi Briest (Ausschnitt) |
![]() Eitelkeit |
![]() Eva 2001 |
![]() Fliegen |
![]() Füchse |
![]() Heißer Tanz (Ausschnitt) |
![]() Kalt (Ausschnitt) |
![]() Zu Louis Aragon: Spiegelbilder |
![]() von Gestern (Ausschnitt) |
![]() Adam 2001 (Ausschnitt) |
![]() Alte Dame |
![]() Am Fenster |
![]() Auf dem Einrad (Ausschnitt) |
![]() Berührung |
![]() Das Kreuz (Ausschnitt) |
![]() Das Bild |
![]() Der Fisch |
![]() Der Schirm |
![]() Zwei Schiffe |
![]() Nacht und Tag |
![]() Das Mädchen |
![]() Männer im Anzug |
![]() Der Anwalt |
![]() Ohne Worte |
![]() Erlkönigs Töchter |
![]() Die Vereinigung |
![]() Der Schwan |
![]() Im roten Kleid |
![]() Stilleben |
![]() Der Mann mit der Katze |
![]() Rollende Steine |
![]() Venedig |
![]() Fliegende Farben |
![]() Ruhelos I |
![]() Ruhelos II |
![]() Ruhelos III |
![]() Geflüster |
![]() Die Boxer |
![]() I have a dream. |