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Presseinformation
Im MDR-Fernsehen wird am 24. September, ab 22.45 Uhr in der Reihe "Lebensläufe" der Film "Ein Unbeugsamer - Der Schriftsteller Gerhard Zwerenz" (Regisseur Ernst-Michael Brandt) ausgestrahlt. Zeitgleich erscheint von Gerhard Zwerenz im Dingsda-Verlag eine broschierte Ausgabe seines Buches "Das Großelternkind" (160 S., 10 Euro.), ein poesievoller autobiografischer Kindheitsbericht. In zehn Kapiteln erzählt Zwerenz von frühen Kinderjahren, von den Menschen, die ihm das Nest bereiteten, von kindheitlichen Erfahrungen und sozialen Befindlichkeiten, die ihn prägten.
Die allmächtig diese Jahre überragende Figur: der Großvater väterlicherseits, eine böhmische Alexis-Sorbas-Gestalt, wuchtig, wütig, liebestoll und lendenstark, ein robuster Lebemann, der die Ziegelei, die er besaß, dreimal versoff und verluderte - Urbild unverwüstlicher Lebenskraft. Dann die Großmutter, die nie aufgab, Verkörperung warmherzig-mütterlicher Güte.
Und um diese beiden herum gruppiert die ganze Vielfalt kindheitlichen Lebens: Verwandte, Nachbarn, Geschichten von Graus und Gefahr, "riesenhafte Armutsbäume", Mädchenwunder, Glückserfahrungen, Verluste, Lichtpunkte des frühen Sich-selbst-Bewußtwerdens:"Ich brauche nicht viel. Eine Handvoll Erde, um zu atmen. Eine Handvoll Liebe um zu leben."
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